Beiträge vom Februar, 2009

Kochstock

Freitag, 27. Februar 2009 0:21

Ich koche …
eigentlich ganz gerne, wenn ich Zeit hab. Nur das Chaos bzw. dessen Beseitigung hinterher schiebe ich gerne auf meine Mutter. ^^

Wie alt ist die Küche?
Kein Plan - aber recht alt. Mindestens 20 Jahre würde ich sagen.

Ich kann nicht kochen ohne …
Lust auf’s Kochen zu haben.

Ich mag es nicht, in der Küche zu stehen …
Punkt! Laufen ja, bewegen ja, sitzen ja - stehen nein!

Besonders gelungen ist mir …
noch gar nichts. Aber der Großteil ging immerhin in Ordnung - das ist doch was. ^^

Voll daneben ging …
der Versuch, Tomaten und Gurke im Mixer zu einem gesunden Drink zu verarbeiten. *kotz*

Ich verzichte beim Kochen…
notfalls auf meine MP3-Beschallung via Funk-Kopfhörer. NOTFALLS! *g*

Bei uns sucht man vergebens im Kühlschrank…
… Harzer Roller? O_o

Besonders gerne koche ich …
frei Schnauze.

Kochen werde ich nie …
Hirn, Niere, Panhas …

Das nächste was ich ausprobieren werde ist …
Sushi.

Zutaten die immer vorrätig sind …
Kidney-Bohnen, Thunfisch, Eier, Käse - Was braucht man mehr??

[via Neri]

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Müüüüdeeeee!

Samstag, 21. Februar 2009 14:53

Also die letzten Tage sind iwie bissl schlimm, was so eine ständige Müdigkeit anbelangt, die das Attribut “latent” eigentlich schon nicht mehr verdient hat. Aufwachen und Aufstehen klappt gut, Waschen und Stylen auch noch - aber danach könnt’ ich schon fast wieder ins Bett fallen. Ich schieb’s momentan einfach auf’s Wetter, weil mir keine bessere oder auch nur andere Erklärung einfällt. Aber eine wirklich befriedigende Kausalattribution sieht auch anders aus…
Dann hock’ ich hier, mach’ mir ‘nen starken Kaffee, ‘nen zweiten, werde hibbelig und doch nicht wirklich wach. An Lernen ist iwie auch nicht zu denken, da ich das Gefühl habe bzw. hätte, über den Büchern einzuschlafen. Irgendwie vegetiert man so durch den Tag, bis es dann zu spät für ‘ne Mittagspause ist und man sich schon sein allabendliches Bett vorstellt.
Zwei Sachen scheinen zu helfen: iwas unternehmen - natürlich möglichst an der frischen Luft - und ordentlicher akustischer Druck auffe Omme, z.B. sowas hier:

Thema: Privat | Kommentare (1) | Autor: Martin

Schüsse vor der Spieldose

Sonntag, 15. Februar 2009 14:55

Schon seltsam, wie das Leben manchmal so spielt. Letztens erst berichtet Sonja über die wirklich nette Billard-Halle in Marl und relativiert das schlechte Image von Spielhallen, heute lese ich in der Online-Ausgabe der Dattelner Morgenpost von einem Schusswechsel vor der Spieldose in Datteln, wo ich früher ebenfalls die eine oder andere Stunde am Billardtisch verbrachte.
Die Tische sind schon seit geraumer Zeit weg, so dass dort nur noch Automaten aufgestellt waren. Statt ‘ne ruhige Kugel zu schieben wurden jetzt bleierne verschossen - Hubschrauberflug mit Lebensgefahr. Ich weiss nicht, ob man sowas jetzt unbedingt soziologisch ergründen sollte, aber vielleicht hat das Wegfallen des Billard-Publikums doch zu einer eher ungünstigen Milieukonzentration geführt - Sonja deutet so einen Gedanken ja auch an…

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BO: Endstation Sehnsucht

Freitag, 13. Februar 2009 18:55

Gestern war’s dann tatsächlich so weit: ein Konglomerat aus drei Bloggern und einer Zivilistin machte sich - wie hier angekündigt - auf den Weg zu den Bochumer Kammerspielen, um sich Jorinde Dröses Inszenierung von Endstation Sehnsucht anzuschauen.
Kurz zusammengefasst war es ein sehr unterhaltsamer Abend mit einer wirklich tollen Aufführung, die durch einige eingebaute Gags und Details ungemein kurzweilig erscheint. Während Stanley gegenüber der Buchvorlage m.E. durch ein Mehr an Intelligenz und ein Weniger an Animalität auffällt, hat Dröse vor allem die Nebencharaktere sehr gut ausgearbeitet - hervorzuheben ist hier auf jeden Fall Michael Lippold als Steve, der dem Zuschauer den einen oder anderen Lacher zu entlocken vermag.
Am 8. März gibt es nochmals die Gelegenheit, sich die Aufführung anzusehen. Sollte man wahrnehmen, es lohnt sich!

Einschätzung von Sonja
Bild und Kommentar von Dennis

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Extraleben: Kurzrezension

Donnerstag, 12. Februar 2009 13:06

Ich habe hier ja schon einmal kurz von Constantin Gillies’ Extraleben berichtet. Gestern konnte ich die Lektüre abschließen und möchte kurz meine Eindrücke zum Roman vorstellen.
Dass man so einen C64-Roman problemlos mit dem Wort “Retro” überschreiben kann, dürfte nicht verwunderlich sein. Etwas verwirrend war es für mich dann allerdings, dass Gillies noch einen ganzen Schritt weiter retro geht - nämlich rein in die Zeit der Arcade-Automaten. So finden sich natürlich einige Bekannte aus der C64-Zeit, aber abseits des Brotkastens spielen die unterhaltenden Spielautomaten eine Rolle, deren Ausmaß man so eher nicht vorausahnt.
Schlimmer ist aber etwas anderes. Schafft es Gillies in den ersten Kapiteln noch, einen nerdigen Retro-Zeitgeist pointiert und witzig zu konzentrieren, verfällt das Buch alsbald in einen abgetippten Road-Movie der eher langweiligen Sorte. Seite um Seite findet man sich in der amerikanischen Pampa wieder, die Geschichte scheint mehr und mehr zu stagnieren, interessante Ausbrüche und Entwicklungen lassen zusehends auf sich warten. Sollte das eine Kontrastierung des Immergleichen und doch Spannenden des C64 mit dem Immergleichen und Langweiligen amerikanischer Wüstenstraßen darstellen, ging der Versuch schrfitstellerisch doch reichlich daneben.
Bemerkenswert ist vor allem das Ende des Buches, denn die Auflösung der Geschichte ist sowohl ziemlich schlecht als auch ziemlich gut. Gut ist sie, weil es Gillies gelingt, die Jugendvorstellung der männlichen C64-Generation - zumindest so wie im Roman vorgestellt - wahr werden zu lassen und dem geneigten Leser so schöne Erinnerungen konserviert und ihn von der Pflicht zur unbedingten Weiterentwicklung weg von vergangenen Tagen am C64 freispricht. Schlecht ist sie, weil diese stilisierte Naivität einen fast schon peinlich berührt. Zu welcher Einschätzung über dieses Requiem man letztlich kommt, sei jedem selbst überlassen.
Fazit: Extraleben ist allein schon auf Grund seiner Retro-Manie lesenswert. Die Geschichte zeichnet insgesamt die eines Videospiels der Zeit nach, der sie Tribut zollen will, weist aber einzelne erzählerische Schwächen und langatmige Passagen auf. Insgesamt wurde das Buch meinen hohen Erwartungen und Hoffnungen dadurch nicht ganz gerecht, die Lektüre bereue ich aber keinesfalls

Thema: Medien, Privat | Kommentare (0) | Autor: Martin